STADT:up

Solutions and technologies for automated driving in town:
an urban mobility project

22 Projektpartner
Laufzeit: 01.01.2023 – 31.12.2025

Motivation und Projektziele

Im Projekt STADT:up werden auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnittene Konzepte und Pilotapplikationen des durchgängigen automatisierten Fahrens im urbanen Raum entwickelt. Schwerpunkte liegen in der Umsetzung neuer, KI-basierter Methoden und deren Demonstration in automatisierten Fahrsystemen, insbesondere bei komplexen Verkehrssituationen. Spezielle Betrachtung finden verletzliche Verkehrsteilnehmer, komplexe Knotenpunkte sowie automatisiertes Einfädeln und Umfahren von Hindernissen.

STADT:up zielt auf durchgängige, skalierbare Lösungen für künftige urbane Mobilität: Die Fahrzeuge müssen auch komplexe innerstädtische Verkehrsszenarien sicher beherrschen. Die Lösungen gehen dabei von individuellen Mobilitätsfällen aus und zeigen die Vernetzung zur multi-modalen Mobilität. Im Hinblick auf realitätsnahe Perspektiven künftiger urbaner Mobilität werden geeignete Zukunftskonzepte erarbeitet und Anforderungen anhand der Bedürfnisse der Nutzer abgeleitet.

Forschungsinhalte

Das Projekt berücksichtigt die gesamte Wirkkette: Perzeption, Fusion, Lokalisation, Umfeldmodell, Prädiktion, Interaktion und Kooperation bis hin zur Verhaltens- und Manöverplanung. Ziele sind die Erkennung von dynamischem und statischem Umfeld und die Abgrenzung und Behandlung von Unschärfe in diesen beiden Kategorien sowie die hochverfügbare robuste und adaptive Trajektorienplanung basierend auf multimodaler Prädiktion aller Verkehrsteilnehmer. Im Projekt findet weiterhin eine differenzierte Betrachtung der Interaktions- und Kommunikationskonzepte zwischen Nutzenden, Fahrzeug und anderen Verkehrsteilnehmern bei automatisiertem Fahrbetrieb statt. Dabei werden die situationsabhängige Adaptivität von Bedienkonzepten, wie auch die situations- und erfahrungsa­bhängige Veränderung des Nutzerverhaltens beleuchtet.

Ergänzend werden Konzepte und Perspektiven für zukünftige, intermodale Mobilität erarbeitet, wobei sämtliche Stakeholder einbezogen werden: Städte, Nutzende, Forschungseinrichtungen und die Automobilindustrie. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Frage, wie sich der Mischverkehr aus Fußgängern, Radfahrern, privat oder gemeinschaftlich genutzten Fahrzeugen und ÖPNV zukünftig entwickeln wird. Betrachtet werden mögliche Einflüsse wie bspw. eine Stärkung von Regionalität und die Entwicklung lokaler Stadtzentren, die Veränderung der Infrastruktur oder das sich ändernde Mobilitätsverhalten von Nutzenden z.B. durch Home-Office oder ein wachsendes Energie- und Ressourcenbewusstsein.

News

Teilprojekt „Human Factors“ bei der TU Darmstadt
20.11.2023 | Teilprojekt „Human Factors“ bei der TU Darmstadt

Am 20. und 21.11. fand das Herbsttreffen des Teilprojekts „Human Factors“ statt. Mehr als 30 Expert:innen aus Automobilindustrie und Forschung kamen zusammen, um über Fortschritte und Herausforderungen im Bereich Human Factors beim automatisierten Fahren im urbanen Raum zu diskutieren. Die Projektpartner präsentierten ihre Zwischenergebnisse des ersten Projektjahres; darüber hinaus fanden Workshops zu Themen wie Teleoperation, Emotionserkennung und Driver Readiness statt.

Steuerkreistreffen bei Ergosign in München
07.11.2023 | Steuerkreistreffen bei Ergosign in München

Am 7. November trafen sich Repräsentanten aller 22 STADT:up-Partner und des Projektträgers TÜV Rheinland Consulting bei Ergosign in München zum vierten Steuerkreis in diesem Jahr. Im Vordergrund stand dabei die Vorstellung der Ergebnisse des ersten Projektmeilensteins „Systemkonzepte erstellt“ durch die fünf Teilprojektleiter. Darüber hinaus wurde auch der Stand der Arbeiten in den Teilprojekten und organisatorische Themen besprochen.

Dialogforum „intermodale urbane Mobilität“
06.11.2023 | Dialogforum „intermodale urbane Mobilität“

Am 6.11.2023 fand an der TU München in Garching der ganztägige „Syntheseworkshop“ des Teilprojekts „Perspektiven urbaner Mobilität“ statt, der STADT:up Technologiepartner und kommunale Vertreter zum Dialog zusammenbrachte. Im Rahmen des Workshops tauschten sich die Experten aus STADT:up mit Vertretern von Kommunen und Verkehrsbetrieben über die zukünftige Rolle von automatisiertem und vernetzten Fahren im urbanen Verkehr aus.

Meilenstein
30.09.2023 | Erster Projektmeilenstein erreicht

Der erste Projektmeilenstein „Systemkonzepte erstellt“ wurde termingerecht erfüllt! In allen fünf Teilprojekten konnten, die zu Beginn des Vorhabens für die erste Projektphase gesteckten Ziele erreicht werden. Nun gilt es, die umfangreichen Konzepte und Spezifikationen zu allen STADT:up-Forschungsthemen in der verbleibenden Projektlaufzeit in erlebbare Prototypen umzusetzen.

Expertenworkshop mit Technologiepartnern
17.05.2023 | Expertenworkshop mit Technologiepartnern

Der Workshop an der TU Darmstadt zielte darauf ab, zukünftige Szenarien für das automatisierte und vernetzte Fahren im urbanen Umfeld zu diskutieren und Informations- sowie Austauschbedarfe zwischen den Technologiepartnern des STADT:up- Konsortiums und den Kommunen zu identifizieren. Die Ergebnisse des Workshops legen eine gute Basis für die weitere Arbeit im Dialogforum „intermodale urbane Mobilität“ mit den Projektpartnern und den Städten.

01.03.2023 | Kick Off bei Bosch in Renningen

Am 01. und 02. März treffen sich rund 120 Projektbeteiligte aus den 22 Partnerhäusern sowie Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und des Projektträgers TÜV Rheinland zum persönlichen Austausch bei der offiziellen Auftaktveranstaltung auf dem Bosch Forschungscampus in Renningen.

01.03.2023 | Gemeinsame Pressemitteilung

Automatisierte Mobilität in das dynamische System Stadt einzupassen, ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Darüber, wie STADT:up automatisiertes Fahren in urbanen Räumen weiter voranbringen möchte, informiert das Partnerkonsortium in einer ersten gemeinsamen Pressemitteilung am 01.03.2023.

01.01.2023 | Projektstart

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz starten die 22 namhaften Partner aus Industrie und Forschung mit den Arbeiten im Verbundprojekt STADT:up. In den 5 Teilprojekten werden in den nächsten Wochen Workshops stattfinden, um die Grundsteine für die dreijährige gemeinsame Forschungsarbeit zu legen.